Blog-Artikel 2019



Unser neuer Trailer ist fertig!

Unser neuer Trailer ist fertig und wird heute hier online vorgestellt, bevor er dann bald auch im Kinopolis in Hanau läuft! Unser Vorjahressieger Felix Bausch hat das Drehbuch geschrieben, die Regie geführt und den Filmschnitt übernommen, und wir bedanken uns bei ihm und seiner Crew ganz herzlich für die tolle Arbeit! Die Trailerproduktion wurde durch das Preisgeld von HessenFilm&Medien ermöglicht und filmtechnisch unterstützt von MBF, der Schnittstelle Film & Media Production und dem Rhein-Main-Theater.

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MakingOf: Trailer 2019

Der Trailer für den kommenden Wettbewerb ist in Arbeit – hier ein paar Eindrücke von den Dreharbeiten, die am Sonntag auf einer Theaterbühne stattfanden. Unser Vorjahres-Sieger Felix Bausch, der beim letzten Wettbewerb ein Budget für die Herstellung des Films gewonnen hat, hat das Drehbuch geschrieben, die Regie geführt und Darsteller, Crew und Requisiten für den (sehr aufwändigen) Dreh zusammengestellt. Sobald Felix mit dem Schnitt fertig ist, wird der Trailer hier vorgestellt... wir sagen "toi, toi, toi" für die Finalisierung und sind schon sehr gespannt :-)

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Preisträger 2018 / 2019

War das ein schöner Wettbewerb gestern – spannende Filme, volles Kino, tolle Stimmung! Hier noch mal die Preisträger aus den verschiedenen Kategorien mit den jeweiligen Jury-Begründungen:

 

Amateure 14 - 18 Jahre – Platz 1: „DER TÖRTCHENDIEB“ von Ferdinand Maurer

Jury-Begründung: Der sehr eigenständige Trickfilm zeichnet sich nicht nur durch eine rührende Geschichte, lustige Details und originelle Figuren, sondern auch durch hohe Professionalität in der filmtechnischen Umsetzung aus. Aufwändige Stop-Motion-Sequenzen, eine schnelle Erzählung und ein gutes Sound-Design verbinden sich zu einem unterhaltsamen Kurzfilm, der am Ende mit einer charmanten Pointe überrascht.

 

Amateure 14 - 18 Jahre – Platz 2: „DER LETZTE BRIEF“ von Robert Hirschmann

Jury-Begründung: Ein bewegender Stummfilm, der durch seine eigenständige Scherenschnitt-Ästhetik, seine stimmungsvolle Farbgebung und das harmonische Zusammenspiel von Bild und Musik überzeugt. Mit genauso einfachen wie wirkungsvollen Mitteln wird hier ein schwieriges Thema anrührend und kunstvoll reflektiert.

 

Amateure 19 - 27 Jahre – Platz 1: „THE MAN WHO SET OUT TO DRAW THE WORLD“ von Felix Bausch

Jury-Begründung: Der Film erzählt in atemberaubenden Bildern eine poetische und berührende Geschichte, die den Zuschauer zum Nachdenken anregt. Die cineastisch anmutenden Aufnahmen an Originalschauplätzen, das kunstvolle Colorgrading, die kongeniale Klavierbegleitung und die insgesamt ausdrucksstarke visuelle Umsetzung einer philosophischen Einsicht machen diesen Film zu einem kostbaren Erlebnis.

 

Amateure 19 - 27 Jahre – Platz 2: „WATERMORPHOSIS“ von Sophie & Lorenz Henriksson

Jury-Begründung: Mit seinen eindringlichen Unterwasseraufnahmen eines Tanzensembles umgeben von Plastikmüll verbindet der Film hohe ästhetische Schönheit mit radikaler Zivilisationskritik. Die Botschaft des Films wird durch eine stimmungsvolle Lichtgebung und einen verstörenden Elektro-Beat verstärkt, und insgesamt gelingt es der Autorin auf künstlerisch wertvolle Weise, dem Betrachter ein brandaktuelles Thema nachhaltig nahe zu bringen.

 

Young Professionals – Platz 1: „FALSEHOOD“ von Akim Trüller

Jury-Begründung: In einer eindringlichen Bildsprache wird eine bewegende Geschichte erzählt, die durch die geschickte Parallelmontage bis zum Schluss an Spannung gewinnt. Dem Film gelingt es, ein brandaktuelles Thema frei von Kitsch und Klischees zu reflektieren und den moralischen Konflikt des Protagonisten in ebenso einfachen wie ausdrucksstarken Bildern zu inszenieren. Insgesamt ein beeindruckender Kurzfilm, der sich erzählerisch wie filmtechnisch auf hohem Niveau bewegt.

 

Young Professionals – Platz 2: „VIRUS“ von Veronika Bolotina

Jury-Begründung: Ein gelungener Kurzthriller, der von seinen gekonnt eingesetzten Effekten lebt und in einem beklemmenden Kammerspiel zeigt, wie der Mensch von Computern gesteuert, verwirrt, verspottet und letztlich von seinem wirklichen Leben abgehalten wird. Besonders erwähnenswert ist die interessante und starke Umsetzung der Angst, indem die Stresssituation des Protagonisten beim Betrachter spürbar ankommt.

 

Musikvideos – Platz 1: „TREMORE“ von Anh Tú Nguyen

Jury-Begründung: Der Zeichentrickfilm beeindruckt durch seine eigenständige Erzählweise, seine besondere Figürlichkeit und seine kongeniale Verbindung von Musik und Animation. Die starken, poetischen Bilder und die flüssige Trickfilmmontage machen den Film zu einem herausragenden Gesamtkunstwerk, das zudem große Lust auf klassische Kunstformen wie Oper und Ballett aufflammen lässt.

 

Musikvideos – Platz 2: „PLUVIOPHIL – HAILEE“ von Samuel Brunner

Jury-Begründung: Ein Musikvideo, dessen visuelle Ästhetik genauso „vintage“ wie modern wirkt und dem es gelingt, durch Farbgebung, Bildeffekte und gekonnte Unschärfen ein lässiges Lebensgefühl zu vermitteln. Die Aussage des Musikstücks wird durch die Kamera sehr einfühlsam bebildert, die Protagonisten agieren stark und authentisch, was dem Zuschauer insgesamt das Gefühl verleiht, Teil von etwas sehr Intimem zu sein.

 

Sonderpreis Zonta-Club (beste Regisseurin): „WE ARE MEMORIES“ von Marion Nyffenegger

 

Publikumspreis: „DER TÖRTCHENDIEB“ von Ferdinand Maurer

 

Lobende Erwähnungen der Jury:

„NACHT IM KOPF“ von Luca Backhaus: Der Film illustriert in traumhaften Szenen eine leidenschaftliche Botschaft. Seine visuelle und akustische Ästhetik entfaltet dabei eine melancholische und mitreißende Sogwirkung, die am Ende, wie der Text, mit den Bildern der Freundschaft und des anbrechenden Tages eine Art Beruhigung und Auflösung erfährt. Der Film hat einen guten Rhythmus und besticht durch starke Bilder und einen hervorragenden Schnitt.

 

„FRED VERSTEHT“ von Kaja Bergmann: Bei diesem berührenden Trickfilm gehört die Schlichtheit und scheinbare Eintönigkeit zur Aussage – die sich wiederholende Handlung und das starre Setting werden hier gekonnt als Stilmittel eingesetzt. Nach einer so niedlich ausgestatteten Erzählung erwartet der Zuschauer eigentlich ein Happy End, und dass dieses ausbleibt, macht den Film zu einer erschütternden Anklage und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

 

„HEIDELBERGER STREBERGARTEN“ von Lisa Niederauer: Dieser One-Take überwältigt durch die Vielfalt an visuellen Ideen, die komplexe Choreographie und den schieren logistischen wie dramaturgischen Aufwand, der für seine Realisierung nötig war. Ein beeindruckend großes Ensemble wird mit viel Liebe für´s Detail von einer bewegten Kamera immer im richtigen Moment in Szene gesetzt. Und trotz aller Herausforderungen in der Produktion vermittelt das fertige Musikvideo eine große Leichtigkeit und weckt beim Betrachter gute Laune.

 

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