Wettbewerb  |  Programm

 Hier findest Du alle Filme, die wir für den Wettbewerb am Sonntag, den 27. Januar 2019 ausgewählt haben – jeweils sortiert nach unseren Wettbewerbskategorien. Außerdem gibt es hier einen Ablaufplan, der die Programmpunkte des Wettbewerbs zusammenfasst.

Kategorie "Kurzfilme 14-18 Jahre"

„Freiheit" | Celina Pratter, 17. In einer Zeit, in der Grenzen, Zäune und Mauern – auch in den Köpfen – entstehen, macht sich ein junger Mann auf die Suche nach neuen Konzepten für eine freie, tolerante und lebenswerte Zukunft. 

 

„Ein letzter Gedanke" | Fabian Dummer, 17. Ein Mädchen findet einen Brief auf dem Dachboden, der in ihr schlimme Erinnerungen wachruft. Sie hat früher gemobbt, und ihr werden erst jetzt die Folgen ihres Handelns klar...

 

„Hörketörkeörkejörn" | Antony Kamp, 16. Eine Kurz-Doku über einen Stuhl. Einen Stuhl, der viel Schlimmes erlebt hat und der Menschheit endlich erzählen will, was ihn im Leben umtreibt. Doch sein Interviewpartner ist ein sehr kritisches Gegenüber...

 

„Der letzte Brief" | Robert Hirschmann, 18. Ein junger Soldat sitzt mit seinem Kameraden während einer Feuerpause am Lagerfeuer. Er schreibt einen Brief, als plötzlich die unheilvolle Sirene zum Ausrücken ertönt...

 

„Humantique" | Nicholas Ulmer, 18. Eine humanoide Gestalt schaut sich in einem Museum die gesamte Menschheitsgeschichte an – von den Menschenaffen bis hin zu technisierten Menschen der Moderne. Er scheint zu lernen – doch mit welchem Ziel?

 

„Aufbruch" | Moritz Möhwald, 18. Ein junges Mädchen hat ihr altes, konservatives Leben satt und bricht auf in eine neue, bunte Welt voller Möglichkeiten, die der Film nur symbolisch skizziert, und die sich der Zuschauer selber ausmalen kann.

 

„Medienmenschen" | Leon Zorn, 17. Sie werden YouTuber oder Influenzier genannt – aber welchen Einfluss haben sie wirklich? Was kann man ihnen glauben? Sind sie echt? Ein verfilmter Poetry-Slam, in dem "Medienmenschen" kritisch hinterfragt werden.

 

„Take your Time" | Anna Lena Grießer, 18. Ein Mädchen erwacht in einem dunklen Raum und hört lautes Uhrenticken. Sie verlässt das Haus. Wird sie im Wald endlich Ruhe finden? Ein Film über die Beziehung von Mensch und Zeit.

 

„Der Törtchendieb" | Ferdinand Maurer, 15. Eine alte Dame liebt es, Törtchen zu essen – und bei Törtchen hört der Spaß für sie auf. Als ein Dieb die Bäckerei ausraubt, heftet die Dame sich ihm an die Versen und erlebt am Ende eine große Überraschung...

 


Kategorie "Kurzfilme 19-27 Jahre"

„The man who set out to draw the world“ | Felix Bausch, 19. Ein junger Künstler macht es sich zur Lebensaufgabe, die Welt in Bildern einzufangen. Er geht auf Reisen, malt Landschaften, Bauwerke, Tiere. Aber erst im Alter gewinnt er eine tiefe Erkenntnis...

 

„Mute“ | Alexandra Herger, 22. Tief im Wald arbeitet ein Bahnwärter. Tag ein Tag aus schaut er den Zügen nach. Doch ist das, was er tut, das Richtige? Hat er Mut zur Veränderung? Wieder kommt ein Zug. Wer riskiert, kann fallen – wer riskiert, kann fliegen... 

 

„Aus der Nähe“ | Hoang Quynh Nguyen, 21 & Daniel Popat, 27. Drei Mitfahrer, ein Auto. Was kann beim Car-Sharing schon schief gehen? Einiges! Vor allem, wenn man bei Fragen der kulturellen Assimilation nicht der gleichen Meinung ist... 

 

„No Words“ | Oliver Nack, 19. Der Film zeigt eine Welt, in der die digitale Kommunikation nahezu vollständig den Alltag bestimmt. Zwischenmenschliche Begegnungen findet kaum noch statt. Aber die Zukunft gehört denen, die sie verändern...

 

„Watermophosis“ | Sophie Henriksson, 21. Leicht und unschuldig erscheint der "Quallentanz", der die Schönheit der Natur verkörpert. Und so plötzlich, wie er entsteht, wird er beendet. Das Leben wird durch tote Materie erstickt. Durch Plastik.

 

„Fred versteht“ | Kaja Bergmann, 25. Fred ist eine Maus. Eine Maus, die nicht versteht, warum sie so viel Pech hat. Warum sie Tag für Tag von einer Schlange gejagt und immer wieder verletzt wird. Doch eines Tages macht plötzlich alles einen schrecklichen Sinn.

 

„Wir schwimmen“ | Georgia Bauer, 19 & Rahel Jung, 19. Wir schwimmen – zwischen heute und morgen, in Gedanken bei gestern. Dann müssen wir uns trennen – aber wir skypen, okay...? Ein Film über einen Abschied, der keiner sein soll. 

  

„andersruM“ | Dirk Hornschuch, 22. Was passiert, wenn Menschen aus unterschiedlichen Zeitströmen aufeinandertreffen? Ist Verständigung möglich oder müssen wir resignieren? Ein dokumentarisches "Videotagebuch" gibt Aufschluss über diese Fragen.

  


Kategorie "Young Professionals"

„The Weight“ | Monique-Nadine Pfneiszl, 23. Eine experimentelle Auseinandersetzung mit einer Frau, die sexuelle Gewalt erfahren hat. Um über das Erlebte zu sprechen, begibt sie sich in eine abstrakte 3D-Welt und verarbeitet dort ihre Gefühle.

 

„Nacht im Kopf“ | Luca Backhaus, 22. Der Poetry-Film begleitet seine Protagonistin durch die Nacht. Die Welt ist schnelllebig, aggressiv und kalt. Überflutung, Hektik und Isolation. Apathie macht sich breit. Doch am Ende gibt es einen Weg aus der Dunkelheit...

 

„Virus“ | Veronika Bolotina, 23. Eric ist von Computern umgeben – privat wie beruflich. Er nutzt sie, er braucht sie. Doch eines Tages beginnen die Rechner, Erics Leben zu steuern. Nur eine Fiktion? Oder längst schreckliche Realität?

 

„ICTUS“ | Johannes Krug, 24. Victima will sich einfach nur besaufen, doch die Schicksalsgöttin Moiré lenkt ihr Handeln in eine andere Richtung und konfrontiert sie mit den Scherben ihres Lebens... es beginnt ein Kampf um Selbstbestimmung.

 

„Falsehood“ | Akim Trueller, 24. Ein junger Afrikaner ist  auf der Suche nach einem besseren Leben nach Europa gereist ist. Dort werden seine Hoffnungen enttäuscht, gerät sein Leben aus den Fugen. Doch seine Familie in Afrika soll das nicht erfahren...

 

„God of Waiting“ | Erik Weise, 19. In einer Stadt stehen zwei ziemlich unterschiedliche Männer an einer Ampel, die einfach nicht auf Grün schaltet. Langsam treten die beiden Fremden in Kontakt, kommen sich  näher und vergessen schließlich Zeit und Raum...

 

„Der Mann im Licht“ | Simon Schares, 24 & Vincent Ercolani, 26. Im Lichtkegel einer Laterne sucht ein Mann verzweifelt seinen Schlüssel. Eine vorbeikommende Frau beschließt, ihm bei der Suche zu helfen – und merkt bald, dass etwas nicht stimmt...

 

„Der dünne Mann“ | Ron Jäger, 22. In Zeiten politischer Verwirrung versucht ein Mann, durch Training und Beschwörung Erleuchtung zu erlangen, um mit Hellsehen die Probleme der Zukunft zu lösen. Dafür wartet er auf seinen Erlöser, den dünnen Mann.

 

„We are Memories“ | Marion Nyffenegger, 22. Der handgemalte Animationsfilm beschäftigt sich mit dem Erinnern. Erinnerungen formen unsere Vergangenheit und Zukunft. Sie prägen unser Verhalten. Ohne sie wären wir nicht existent.

 


Kategorie "Musikvideos"

„Grey Fries – My Kind“ | Alexander Conrads, 26. Aufgrund einer ungewöhnlichen Leidenschaft hat Anna Probleme, den perfekten Partner zu finden. Als sie dann jemanden trifft, der ihre Leidenschaft teilt, könnte eigentlich alles gut sein. Eigentlich.

 

„Tawnee – Get Up“ | Frederik Maarsen, 20. Das Musikvideo der Band "Tawnee" zeigt einen Kindertraum: Mit einer coolen, abgefeierten Band selber auf der Bühne zu stehen. Dabei vermischt sich immer wieder Traum und Realität.

 

„Katze Blau – Blue Heart“ | Alexander Knauer, 22. Im Titelsong ihres ersten Albums erzählt die Band "Katze Blau" von den vielen schönen, kleinen Momenten, die das Leben so lebenswert macht. Das Musikvideo fängt dazu stimmungsvolle Bilder ein.

 

„Puccini – Tremore“ | Anh Tú Nguyen, 20. Der Trickfilm visualisiert die Musik von Puccini. Diese ist gewoben aus universaler Menschlichkeit, aus klarer Einfachheit, aus Leidenschaft, Qual, Jugend und Trauer, die nicht gesprochen werden kann.

 

„Pluviophil – Hailee“ | Samuel Brunner, 20. Wenn der Glaube an die Liebe verloren gegangen ist, die Schönheit der Welt nur noch mit Drogen erkennbar wird und man aus Angst, seine Jugend zu verpassen, lieber Fehler macht als gar nichts im Leben...

 

„Korny West – Heidelberger Strebergarten“ | Lisa Niederauer, 27 & Alex Volz, 27. Die "Medi-Meisterschaften" der Medizinstudenten und die hierfür produzierten Musikvideos sind längst Kult geworden. Dieser "one-take" war der Beitrag aus Heidelberg.

 


Zwischenprogramm "Regionale Helden"

AUßER KONKURRENZ: "Grenzenlos (Unbounded)" | Janina Mistecky, 24. Der Film beschreibt den Kreislauf zwischen Leben und Tod in Form von alpinen Landschaftsbildern, die starke Stimmungen erzeugen und tiefe Gefühle wecken.

 

AUßER KONKURRENZ: "Polis" | Veronika Bolotina, 23. Steh auf, geh! Lauf! Schneller! Wir laufen und laufen. Von Morgens bis Abends. Wie ein Hamster im Laufrad, vor allem, wenn wir in der Großstadt leben. Der Film erzählt von einen Tag in einer "Megapolis".

 

AUßER KONKURRENZ: "Feel Rhein-Neckar" | Alexander Oettinger, 25. Der Film beleuchtet die Rhein-Neckar-Region und zeigt mit aufwändiger Filmtechnik und spannenden Blickwinkeln, dass es dort ein ganz besonderes Lebensgefühl gibt. 

 

AUßER KONKURRENZ: „Lügner“ | Jannik Gensler, 22. Eine Frau bemerkt in einem Parkhaus, wie ein Mann ein junges Mädchen in sein Auto zerrt. Als sie ihn zur Rede stellt, behauptet er der Vater zu sein, was sie ihm nicht glauben will...

 

AUßER KONKURRENZ: „Meeting of Styles“ | Nadine Tannreuther, 27. Eine Kurz-Doku zum "Meeting of Styles". Wenn in Wiesbaden die besten Graffiti-Künstler der Welt zusammenkommen, werden über 4.000 Quadratmeter Wände besprüht... 

 

AUßER KONKURRENZ: „Von unscheinbaren Dingen“ | Lea Agmon, 20. Hotelgäste lassen allerlei Dinge in ihren Zimmern zurück, die Zimmermädchen Lina heimlich sammelt. Doch eines Tages scheint es, als hätte sie selbst etwas zurückgelassen.

 

AUßER KONKURRENZ: „This is my real drive“ | André Rygiert, 23. Ein Filmemacher erzählt aus seinem Leben. Er erklärt, wie sich seine Leidenschaft für das Filmen entwickelt hat und was er mit seinen Werken erreichen möchte. 

 

AUßER KONKURRENZ: „Garos63 – Alptraum (Musikvideo) | Michael Stelzner, 17. Der Rapper Garos63 beschreibt in seinem Track "Alptraum" seine teils harte Lebensrealität – und seine Heimatstadt Hanau spielt dabei eine große Rolle.

 

AUßER KONKURRENZ: „Hávamál – Wahnsinn (Musikvideo)“ | Timo Schlenstedt, 20. Ein Kassierer im Supermarkt. Schwere Gedanken, stechende Kopfschmerzen, jeder Tag gleich – bis ihn unerwartet der verlockende Ruf einer anderen Welt erreicht...

 

AUßER KONKURRENZ: „Alles muss man selber machen“ | Florian Gröner, 25. Ein exzentrischer Jung-Regisseur spielt im Kopf sein neues Meisterwerk durch. Welche Story und welche Stilmittel braucht es, um sein Publikum erneut zu begeistern...?

 

AUßER KONKURRENZ: „Wirklich Freunde“ | Tamiou Kpebane, 12. Der Film überträgt die Erzählung "Die Goldgräber" von Emanuel Geibel in die heutige Zeit und stellt die Frage, was wirkliche Freundschaft ausmacht.

 

Preisträger

Amateure 14 - 18 Jahre – Platz 1: „DER TÖRTCHENDIEB“ von Ferdinand Maurer

Jury-Begründung: Der sehr eigenständige Trickfilm zeichnet sich nicht nur durch eine rührende Geschichte, lustige Details und originelle Figuren, sondern auch durch hohe Professionalität in der filmtechnischen Umsetzung aus. Aufwändige Stop-Motion-Sequenzen, eine schnelle Erzählung und ein gutes Sound-Design verbinden sich zu einem unterhaltsamen Kurzfilm, der am Ende mit einer charmanten Pointe überrascht.

 

Amateure 14 - 18 Jahre – Platz 2: „DER LETZTE BRIEF“ von Robert Hirschmann

Jury-Begründung: Ein bewegender Stummfilm, der durch seine eigenständige Scherenschnitt-Ästhetik, seine stimmungsvolle Farbgebung und das harmonische Zusammenspiel von Bild und Musik überzeugt. Mit genauso einfachen wie wirkungsvollen Mitteln wird hier ein schwieriges Thema anrührend und kunstvoll reflektiert.

 

Amateure 19 - 27 Jahre – Platz 1: „THE MAN WHO SET OUT TO DRAW THE WORLD“ von Felix Bausch

Jury-Begründung: Der Film erzählt in atemberaubenden Bildern eine poetische und berührende Geschichte, die den Zuschauer zum Nachdenken anregt. Die cineastisch anmutenden Aufnahmen an Originalschauplätzen, das kunstvolle Colorgrading, die kongeniale Klavierbegleitung und die insgesamt ausdrucksstarke visuelle Umsetzung einer philosophischen Einsicht machen diesen Film zu einem kostbaren Erlebnis.

 

Amateure 19 - 27 Jahre – Platz 2: „WATERMORPHOSIS“ von Sophie & Lorenz Henriksson

Jury-Begründung: Mit seinen eindringlichen Unterwasseraufnahmen eines Tanzensembles umgeben von Plastikmüll verbindet der Film hohe ästhetische Schönheit mit radikaler Zivilisationskritik. Die Botschaft des Films wird durch eine stimmungsvolle Lichtgebung und einen verstörenden Elektro-Beat verstärkt, und insgesamt gelingt es der Autorin auf künstlerisch wertvolle Weise, dem Betrachter ein brandaktuelles Thema nachhaltig nahe zu bringen.

 

Young Professionals – Platz 1: „FALSEHOOD“ von Akim Trüller

Jury-Begründung: In einer eindringlichen Bildsprache wird eine bewegende Geschichte erzählt, die durch die geschickte Parallelmontage bis zum Schluss an Spannung gewinnt. Dem Film gelingt es, ein brandaktuelles Thema frei von Kitsch und Klischees zu reflektieren und den moralischen Konflikt des Protagonisten in ebenso einfachen wie ausdrucksstarken Bildern zu inszenieren. Insgesamt ein beeindruckender Kurzfilm, der sich erzählerisch wie filmtechnisch auf hohem Niveau bewegt.

 

Young Professionals – Platz 2: „VIRUS“ von Veronika Bolotina

Jury-Begründung: Ein gelungener Kurzthriller, der von seinen gekonnt eingesetzten Effekten lebt und in einem beklemmenden Kammerspiel zeigt, wie der Mensch von Computern gesteuert, verwirrt, verspottet und letztlich von seinem wirklichen Leben abgehalten wird. Besonders erwähnenswert ist die interessante und starke Umsetzung der Angst, indem die Stresssituation des Protagonisten beim Betrachter spürbar ankommt.

 

Musikvideos – Platz 1: „TREMORE“ von Anh Tú Nguyen

Jury-Begründung: Der Zeichentrickfilm beeindruckt durch seine eigenständige Erzählweise, seine besondere Figürlichkeit und seine kongeniale Verbindung von Musik und Animation. Die starken, poetischen Bilder und die flüssige Trickfilmmontage machen den Film zu einem herausragenden Gesamtkunstwerk, das zudem große Lust auf klassische Kunstformen wie Oper und Ballett aufflammen lässt.

 

Musikvideos – Platz 2: „PLUVIOPHIL – HAILEE“ von Samuel Brunner

Jury-Begründung: Ein Musikvideo, dessen visuelle Ästhetik genauso „vintage“ wie modern wirkt und dem es gelingt, durch Farbgebung, Bildeffekte und gekonnte Unschärfen ein lässiges Lebensgefühl zu vermitteln. Die Aussage des Musikstücks wird durch die Kamera sehr einfühlsam bebildert, die Protagonisten agieren stark und authentisch, was dem Zuschauer insgesamt das Gefühl verleiht, Teil von etwas sehr Intimem zu sein.

 

Sonderpreis Zonta-Club (beste Regisseurin): „WE ARE MEMORIES“ von Marion Nyffenegger

 

Publikumspreis: „DER TÖRTCHENDIEB“ von Ferdinand Maurer

 

Lobende Erwähnungen der Jury:

 

„NACHT IM KOPF“ von Luca Backhaus: Der Film illustriert in traumhaften Szenen eine leidenschaftliche Botschaft. Seine visuelle und akustische Ästhetik entfaltet dabei eine melancholische und mitreißende Sogwirkung, die am Ende, wie der Text, mit den Bildern der Freundschaft und des anbrechenden Tages eine Art Beruhigung und Auflösung erfährt. Der Film hat einen guten Rhythmus und besticht durch starke Bilder und einen hervorragenden Schnitt.

 

„FRED VERSTEHT“ von Kaja Bergmann: Bei diesem berührenden Trickfilm gehört die Schlichtheit und scheinbare Eintönigkeit zur Aussage – die sich wiederholende Handlung und das starre Setting werden hier gekonnt als Stilmittel eingesetzt. Nach einer so niedlich ausgestatteten Erzählung erwartet der Zuschauer eigentlich ein Happy End, und dass dieses ausbleibt, macht den Film zu einer erschütternden Anklage und hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

 

„HEIDELBERGER STREBERGARTEN“ von Lisa Niederauer: Dieser One-Take überwältigt durch die Vielfalt an visuellen Ideen, die komplexe Choreographie und den schieren logistischen wie dramaturgischen Aufwand, der für seine Realisierung nötig war. Ein beeindruckend großes Ensemble wird mit viel Liebe für´s Detail von einer bewegten Kamera immer im richtigen Moment in Szene gesetzt. Und trotz aller Herausforderungen in der Produktion vermittelt das fertige Musikvideo eine große Leichtigkeit und weckt beim Betrachter gute Laune.

ABLAUFPLAN

13.30  – 15.00 Uhr

"Check In" der Filmemacher und Ankommen des Publikums – gemeinsames Einstimmen in unserer Festival-Lounge im Kino-Foyer mit DJ "C-Rock".

15.00  – 15.30 Uhr

Eröffnung des Wettbewerbs mit Moderatorin Dominique Marci und dem Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminski im Kinosaal 1, Grussworte unseres Schirmherrn Dominic Raacke – mit Rahmenprogramm (TBA).

15.30  – 17.00 Uhr

Wettbewerbsbeiträge Teil 1:

Kategorie "Kurzfilme 14-18 Jahre" und Kategorie "Musikvideos"

17.00  – 17.30 Uhr

Pause – Gedankenaustausch in der Festival-Lounge.

17.30  – 19.00 Uhr

Wettbewerbsbeiträge Teil 2:

Kategorie "Kurzfilme 19-27 Jahre" und Kategorie "Young Professionals"

19.00  – 20.00 Uhr

Pause mit DJ "C-Rock" und Rahmenprogramm (TBA) in der Festival-Lounge. In dieser Zeit zieht sich die Jury zur Beratung zurück.
Ab 19.30 Uhr läuft im Saal 1 das Zwischenprogramm "Regionale Helden", bei dem Kurzfilme von Nachwuchs-Filmemachern aus der Region gezeigt werden.

20.00  – 21.00 Uhr

Preisverleihung – Die Sieger der vier Jury-Kategorien, der Sieger des Sponsoren-Sonderpreises und der Gewinner des Publikumspreises werden bekannt gegeben. Mit Rahmenprogramm (TBA).

ab 21.00 Uhr

Ausklang in der Festival-Lounge im Kino-Foyer mit DJ "C-Rock".

Tickets & Vorverkauf:

Ticket-Hotline: 0 61 81-42 82 52

Tickets online reservieren: www.kinopolis.de/hu